Anmeldung

Im Herbst werden die Kinder des kommenden Schuljahres an unserer Schule angemeldet. Die Eltern der Schulanfänger werden rechtzeitig über die genauen Termine informiert. Bei der Anmeldung muss die Geburtsurkunde des Kindes vorgelegt. Kurz danach besuchen wir unsere zukünftigen Erstklässler in der vertrauten Umgebung ihres Kindergartens und beobachten sie bei einigen Übungen und Spielen. Kinder, die keine der umliegenden Einrichtungen besuchen, werden in die Schule eingeladen.

 

Betreuung über den Unterricht hinaus

An unserer Schule bieten wir zwei Formen der verlässlichen Betreuung an. Zu beiden Angeboten können Sie Ihr Kind anmelden. Dazu schließen Sie mit dem jeweiligen Träger einen Vertrag, der in der Regel für ein ganzes Schuljahr gilt. Die Unterlagen sind im Schulbüro oder über die Klassenleitungen zu bekommen.

 

Die Offene Ganztagsschule (OGS) schließt an den Unterricht an und dauert in der Regel bis 16.00 Uhr. Zu den Leistungen gehören neben dem Mittagessen eine Hausaufgabenbetreuung mit Zeit für individuelles Lernen und außerunterrichtliche Angebote aus den Bereichen Sport, Musik, Kunst und Sachunterricht. Träger ist der Kreissportbund Olpe. Die Leiterin der OGS ist Frau Sigmund, die von Frau Clemens, Frau Pieper und weiteren Hono-rarkräften unterstützt wird.

 

Die Betreuung nimmt Ihre Kinder nach Ihren individuellen Zeitbedürfnissen innerhalb des Zeitraums von 8.00 – 14.00 Uhr in Obhut. Angeboten werden Spiele, Basteln und Sport. Träger ist der Elternverein unserer Schule. Die Betreuungsaufgaben teilen sich Frau Kötting-Holterhof, Frau Wurm, Frau Schrage und Frau Kucam. Statt eines Jahresvertrags besteht hier auch die Möglichkeit, zu einem etwas höheren Beitrag zeitlich befristete Verträge während des Schuljahres abzuschließen, wenn kurzfristig ein Betreuungsbedarf entsteht, wie z. B. durch Kuren, Ausbildungen oder Krankheiten.

 

Beurlaubung

Es kann vorkommen, dass Sie Ihr Kind aus einem wichtigen Grund vom Schulbesuch beurlauben lassen müssen. In diesem Fall stellen Sie bitte rechtzeitig einen formlosen Antrag bei der Klassenleitung.

 

Elternsprechtage

Elternsprechtage finden zweimal im Jahr, in der Regel im November und im Frühjahr statt. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. An diesen Tagen haben die Eltern Gelegenheit, mit den Lehrerinnen und Lehrern in Einzelgesprächen über ihr Kind zu sprechen. Erster Ansprechpartner für Eltern ist die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer. Gespräche außerhalb der Sprechtage sind natürlich nach vorheriger Terminabsprache jederzeit möglich.

 

Ferdi-Projekt

Seit dem Schuljahr 2015/16 bieten wir das „Ferdi-Projekt“ im Unterricht der Eingangsklassen an. Es ist ein Programm zur Förderung positiven Sozialverhaltens und basiert auf dem „Verhaltenstraining für Schulanfänger“, mitentwickelt von Franz Petermann. Die Kinder gehen auf Schatzsuche mit Ferdi, dem Chamäleon. Dabei wird ihre gezielte Wahrnehmung geschult, sie setzen sich mit Gefühlen auseinander und üben Strategien in Alltagssituationen ein. (Ruhe-) Rituale, Spiele zur Förderung der Konzentration und der Gruppendynamik und Rollenspiele werden in die Stunden eingebaut.

 

Förderverein

In unserer Schule gibt es einen Förderverein. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

Frühstück

Lernen ist anstrengend. Bitte sorgen Sie für ein gesundes, abwechslungsreiches Frühstück. Sie können für Ihr Kind Milch, Kakao oder Vanillemilch bestellen. An unserer Schule wird das Geld in der Regel im 2-Wochen-Rhythmus eingesammelt. Milch kostet für 10 Tage 3,60 €, alle anderen Getränke kosten 4,05 €.

 

Fundsachen

Bitte markieren Sie die Schulsachen und auch die Kleidung Ihres Kindes mit Namen. Täglich bleiben viele Fundstücke in den Klassen und Fluren zurück, die nicht zugeordnet werden können. Gerade junge Kinder wissen oft nicht genau, welche Dinge ihnen gehören. Wenn Sie etwas vermissen, schauen Sie gerne in unserer Fundgrube, einem Kleiderschrank im Verwaltungstrakt, vorbei. Hier sammeln wir Fundstücke aller Art, vom Anorak bis zur Zahnbürste... Die Fundgrube wird etwa alle halbe Jahre wieder geleert. Gut erhaltene Sachen überlassen wir gemeinnützigen Kleiderkammern.

 

Hausaufgaben

Hausaufgaben ergänzen und vertiefen die Arbeit der Schule. Sie werden so bemessen, dass sie im 1. und 2. Schuljahr 30 Minuten, in der 3. und 4. Klasse 45 Minuten nicht übersteigen sollen und selbstständig bearbeitet wer-den können. Sollten sich bei Ihrem Kind erhebliche Abweichungen ergeben,  sprechen Sie bitte mit der Klassenlehrerin.

 

Jahrgangsübergreifender Unterricht

An unserer Schule werden alle Kinder der Schuleingangsphase in eine für die Jahrgangsstufen 1 und 2 gemischte Klasse aufgenommen. Unser Ziel ist es, die unterschiedlichen Voraussetzungen der Mächen und Jungen aufzugreifen und individuell weiterzuentwickeln.

 

Eine jahrgangsgemischte Lerngruppe erlaubt den besonders begabten und den schneller lernenden Kindern, am Lernangebot des höheren Jahrgangs teilzunehmen. Kinder, die mehr Zeit brauchen, werden durch individuelle Hilfen so gefördert, dass sie nicht ausgegrenzt werden. Für die Dauer der Schuleingangsphase bleiben die Kinder im Sozialgefüge und der vertrauten Umgebung ihrer Klasse.  Wie aus der Kindergartenzeit bekannt, verändert sich die Gruppe in jedem Jahr behutsam: Schulanfänger kommen neu hinzu, künftige Drittklässler verlassen die Gruppe, Zweitklässler erleichtern den Neuen die Eingewöhnung und fungieren als Lotsen im neuen System.

 

Kooperation mit den Kindergärten

Um Ihrem Kind den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu erleichtern, kooperieren wir mit den Kindergärten vor Ort (Kindergarten Arche Noah und Kindergarten-Uni Unterm Regenbogen). Die Kinder aus dem Kindergarten nutzen bereits während ihrer Vorschularbeit in einigen Stunden die Räumlichkeiten der Grundschule und im Frühjahr/ Sommer finden Besuche in den Eingangsklassen statt. Während des Jahres finden regelmäßige Gespräche zwischen Erzieherinnen und Lehrkräften statt. Es gab auch schon gemeinsame Fortbildungen. Seit einigen Jahren haben die Kindergärten in ihrer Vorschularbeit das „Finn-Projekt“ implementiert, das  in der Grundschule durch das „Ferdi-Projekt“ aufgegriffen und fortgesetzt wird.

 

Krankheit

Sollte Ihr Kind einmal krank sein und fehlen, benachrichtigen Sie uns bitte am ersten Tag, z.B. telefonisch oder per Online-Krankmeldung. Geben Sie Ihrem Kind zum ersten Schulbesuchstag nach der Erkrankung eine schriftliche Entschuldigung mit, aus der der Fehlzeitraum genau hervorgeht. Deckt die Online-Krankmeldung alle Fehltage ab, gilt diese als schriftliche Entschuldigung. Bei längerer Abwesenheit ist nach spätestens zwei Wochen eine Zwischenmeldung erforderlich. Bei Krankheit vor oder nach den Ferien ist ein ärztliches Attest erforderlich. Bitte beachten Sie die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes. Auch ein Kopflausbefall gehört zu den meldepflichtigen Erkrankungen.

 

Lesekino

 

„Ein Kind,

das gerne

vorgelesen bekommt,

lernt Bücher lieben.“

(Bruno Bettelheim)

 

Das Lesekino findet drei-bis viermal im Jahr statt. Das Lesekino entstammt der Idee des Offenen Vorlesens, entstanden an einer Südtiroler Grundschule. Neben den Vorlesezeiten in den Klassen wird dort regelmäßig eine offene Vorlesezeit für alle Schülerinnen und Schüler angeboten. Die Kollegen, die dafür gewonnen werden können, lesen maximal 20 Minuten aus einem Buch ihrer Wahl vor; einem Buch, das sie schätzen und mögen.

Bei uns lesen in einer fest gelegten Unterrichtsstunde alle LehrerInnen, Mitarbeiter aus Betreuung und Offener Ganztagsschule. Dabei werden Klassenverbände aufgelöst, die Kinder unterschiedlicher Klassen und Jahrgänge treffen in immer wieder neuen Gruppen aufeinander.

 

Diese jahrgangsgemischten Gruppen ergeben sich durch die Auswahl der Bücher. Die Titelseiten der angebotenen Bücher werden im Vorfeld ausgehängt, und die Kinder haben die Möglichkeit, sich für ein Buch ihrer Wahl zu entscheiden, das sie interessiert und anspricht. Sie erhalten Eintrittskarten und können damit in den für ihr ausgewähltes Buch vorgesehenen Leseraum gehen. Um die Gruppengröße zu regulieren, wird für jedes Buch nur ein bestimmtes Kartenkontingent zur Verfügung gestellt. Schon 1877 stand in einem Erziehungsratgeber ein Bericht über die Freude beim Vorlesen:

„Wenn die Zuhörer mit weit geöffneten Augen dir starr ins Gesicht blicken; wenn ihnen bei ergreifenden Szenen die Tränen in die Augen treten; wenn sie bei heiteren Bildern lachend und jubilierend vom Stuhl aufspringen; wenn sie oft mit hineinreden, jetzt unwillkürlich ausrufen: ‚Ach, wie gut!’ und dann wieder: ‚Ach Gott, ach Gott!’ – dann ist’s das rechte.“ [1]

 

Die Atmosphäre wurde so oder in ähnlicher Art und Weise geschildert. Alle genießen das Vorlesen. Die Kinder sind überwiegend aufmerksam, ruhig und sehr gespannt. Sie genießen die ruhige, besondere Stimmung in der für sie neuen Gruppe und mit dem teilweise „neuen“ Lehrer. Nach dem Vorlesen bekommen die Kinder Zeit für eine Lesekarte. Darauf können sie noch etwas zum Buch schreiben oder malen und sich bei Interesse nochmals über Autor, Titel und Inhalt des Buches informieren. Wir möchten den Kindern mit diesem Leseprojekt Lust auf neue Bücher und Lust aufs Lesen machen.

[1] Vgl. Becker, in: Grundschule Deutsch 5/2005, S. 39

 

OGS

Die Offene Ganztagsschule (OGS) schließt an den Unterricht an und dauert verpflichtend bis 16.00 Uhr. Zu den Leistungen gehören neben dem Mittagessen eine Hausaufgabenbetreuung mit Zeit für individuelles Lernen und außerunterrichtliche Angebote aus den Bereichen Sport, Musik, Kunst und Sachunterricht. Träger ist der Kreissportbund Olpe. Die Leiterin der OGS ist Frau Sigmund, die von Frau Clemens, Frau Pieper und weiteren Honorarkräften unterstützt wird.

 

Schulbücher

Ein Teil der Schulbücher wird von der Schule zur Verfügung gestellt und bleibt Eigentum der Schule. Diese Bücher werden mehrere Jahre benutzt und müssen daher besonders sorgsam behandelt werden.

In jedem Schuljahr werden aber auch Bücher von den Eltern bezahlt. Momentan liegen die Kosten hierfür bei 12 €. Diese Bücher bleiben natürlich Ihr Eigentum.

 

Nur schöne Bücher benutzt man gern. Darum ist es uns wichtig, dass alle Bücher, insbesondere die von der Schule ausgeliehenen, eingebunden werden. Am praktischsten sind die Umschläge, die Sie immer wieder abziehen und somit über Jahre weiter verwenden können. Sollten neu angeschaffte Bücher nach einem Jahr nicht mehr zu verwenden sein, müssen sie ersetzt werden.

 

Schuleingangsphase

Zentrales Ziel der Schuleingangsphase ist, alle schulpflichtigen Kinder eines Jahrgangs in die Grundschule aufzunehmen. Gleichaltrige Kinder sind in ihrer Entwicklung unterschiedlich. Sie benötigen je nach Entwicklungsstand und Fähigkeiten unterschiedliche Lernzeiten. Die Schuleingangsphase kann in einem Jahr, in zwei Jahren oder in drei Jahren durchlaufen werden. Viele Formen des differenzierenden Unterrichts ermöglichen es, Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen Kompetenzstufen zu fördern. Unabhängig von der individuellen Verweildauer erwerben alle Schülerinnen und Schüler tragfähige Grundlagen für das weitere Lernen in den Klassen 3 und 4.

 

Schulveranstaltungen

Zum Jahresprogramm unserer Schule gehören

  • eine Autorenlesung oder ein Theaterstück
  • das Schulkonzert
  • die Weihnachtsfeier
  • die Karnevalsfeier
  • Bundesjugendspiele im Mai / Juni
  • das Spielfest im Sommer oder die Projektwoche
  • der Besuch der Freilichtbühne im Juni/Juli.

Weitere Veranstaltungen werden in den Klassenpflegschaften festgelegt.

 

Schulweg

Schon vor dem Schulanfang sollten Sie den Schulweg gemeinsam mit Ihrem Kind festlegen, mögliche Gefahrenstellen besprechen und angemessenes Verhalten einüben. Hilfreich ist, dass Ihr Kind täglich die gleiche Route benutzt und angehalten wird, den Weg ohne Umwege und Verzögerungen zurückzulegen.

 

Schwimmunterricht

Ab dem dritten Schuljahr wird in einem Halbjahr Schwimmunterricht im Lehrschwimmbecken der Grundschule Wenden erteilt, das optimale Bedingungen gerade für den Anfangsunterricht im Schwimmen bietet. Die Hin- und Rückfahrt erfolgt unter Aufsicht mit einem Bus. Damit der Einstieg in diesen Teil des Sportunterrichtes problemlos klappt, möchten wir Sie vorab über einige Details informieren.

 

Grundsätzlich wird zwar keine Vorerfahrung mit dem Element Wasser vorausgesetzt. Dennoch wird jedes Kind sich viel leichter auf den Schwimmunterricht einlassen können, wenn es schon häufiger ein Schwimmbad besucht hat. Der schulische Schwimmunterricht beginnt mit umfangreichen Übungen zur Wassergewöhnung. Ihr Kind braucht also nicht schwimmen zu können, wenn der schulische Schwimmunterricht beginnt.

 

Im Anfangsunterricht werden in differenzierten Übungen unter Berücksichtigung der Vorerfahrungen der Kinder unter anderem folgende Kompetenzen angestrebt:

  • ungezwungener und angstfreier Umgang mit dem Element Wasser
  • Umgang mit den Eigenschaften des Wassers wie Nässe, Kälte, Wasserdruck und -widerstand
  • den Auftrieb des Wassers nutzen
  • sich aus dem Stand in Bauch- oder Rückenlage begeben und auf dem Wasser gleiten
  • Orientierung im und unter Wasser
  • unter Wasser durch Mund oder Nase ausatmen
  • in Rücken- und Bauchlage erste Schwimmbewegungen ausführen.

Sollte Ihr Kind aus gesundheitlichen Gründen längerfristig nicht am Schwimmunterricht teilnehmen können, braucht die Schule ein ärztliches Attest. Bei einer kurzfristigen Erkrankung (z. B. Erkältung), die nur die einmalige Teilnahme am Schwimmunterricht nicht zulässt, melden Sie Ihr Kind bitte ab und schicken es mit einer entsprechenden Entschuldigung zur Schule.

 

Stundentafel

Die Stundentafel legt die Stundenzahl und den Anteil der einzelnen Fächer fest, die in den einzelnen Jahrgängen erteilt werden sollen.

 

Unfall

Ihr Kind ist bei allen schulischen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Schule sowie auf dem direkten Schul- und Heimweg über die Unfallkasse NRW versichert. Sollte Ihr Kind einen Unfall haben, wird in der Schule ein Bericht darüber geschrieben.

Um die Unfallmeldung ordnungsgemäß durchführen zu können, braucht die Schule unbedingt folgende Angaben: Name und Anschrift des erstbehandelnden Arztes bzw. Krankenhauses, Diagnose, Unfallhergang, Unfallzeit, Un-fallort und ggf. Unfallzeugen.

Wichtig: Bitte informieren Sie die Schule umgehend über einen Unfall auf dem Schulweg.

 

Zeugnisse

In der Schuleingangsphase erhalten die Schülerinnen und Schüler jeweils am Ende des Schuljahres Berichtszeugnisse. Berichtszeugnisse drücken die Leistungsentwicklung und den Leistungsstand in einer beschreibenden Form aus. Sie bieten Raum für eine detaillierte Rückmeldung über die Lern- und Leistungsentwicklung des einzelnen Kindes. Die Zeugnisse werden im Rahmen eines kurzen Elterngesprächs erläutert.

 

Im dritten und vierten Schuljahr bekommen die Schülerinnen und Schüler nach jedem Halbjahr ein Zeugnis. Im dritten Schuljahr ist dies eine Kombination aus Noten und Bericht. Im vierten Schuljahr bekommt Ihr Kind reine Notenzeugnisse, wobei im ersten Halbjahr auch eine begründete Empfehlung für die weiterführende Schule enthalten ist. Sie soll die Eltern bei der Wahl der Schulform für die weiterführende Schule unterstützen.